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In der alevitisch-bektaschitischen Glaubenslehre nimmt der Glaube an den unsterblichen Propheten Hızır eine wichtige Rolle ein. Vor allem in alltäglich verwendeten Stoßgebeten oder Sprüchen macht sich dies bemerkbar.

Diesem Glauben zufolge wird Hızır als Symbol der Glückseligkeit und des Schicksals (Kısmet) verstanden, dessen Erscheinen Wohlstand und Segen bringt, Leid lindert und Krankheiten heilt.

Aus diesem Grund rufen  Menschen, die sich in Not befinden: „Eile herbei, oh Hızır“ (türk. yetiş ya Hızır).

Im Hızır-Monat werden drei Tage gefastet (vom 12. bis zum 14. Februar dieses Jahres), ein Opfer gebracht und eine Cem-Zeremonie zu Ehren des Propheten Hızır durchgeführt.

Auch das Alevitisch-Bektaschitische Kulturinstitut e.V. wird eine solche Cem-Zeremonie durchführen, die am Samstag, den 16. Februar 2019 ab 17 Uhr in den Räumlichkeiten des Kulturinstituts, im Dergah  (Malberg 1, 53547 Hausen) beginnen wird.

 

Mit herzlichem Gruß
Im Namen des Vorstandes des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts e.V.
Gülizar Cengiz

An der Trauer-Zeremonie (Matem Erkanı), die am 23.09.2018 um 14:00 Uhr in unserem Dergah unter der Leitung des Geistlichen Haydar Soylu Baba praktiziert wurde, nahmen teil; Gäste aus verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen.

Die Aschura-Zeremonie wurde in Begleitung von Fürbitten und Rosenrufgebeten vollzogen. Es wurden in Begleitung des Saz (Saiteninstruments) von Herren Cem Tikil und Ufuk Elik und Frau Seda Aydın Trauer-Lieder (mersiye) über Kerbela gesungen.

Nach der Aschura-Zeremonie fand das Aschura-Essen (Fatma Ana Sofrası) statt. Beim Bankett wurde über den Monat Muharrem und über das historische Ereignis von Kerbela gesprochen.

Das gemeinsame Essen endete mit dem Servieren der Süßspeise Aschura, die als Symbol für die Befreiung und den Frieden verstanden wird.

Im Namen des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts

Gülizar CENGİZ

Ab dem ersten Tag der Trauerzeit Muharrem (11. September) werden wir 12 Tage lang täglich zwischen 19 und 21 Uhr in unseren Räumlichkeiten in Hausen (Wied) sein. Unsere Türen sind für Alle geöffnet.

 

In Liebe

Im Namen des Vorstandes des Alevitisch-Bektaschitischen Instituts

Gülizar Cengiz

MUHARREM VE AŞURE

September 13, 2018 Aşure

Sowie das Leben eines Menschen nicht nur von glücklichen Momenten geprägt werden kann, so war auch die Menschheitsgeschichte nicht nur Schauplatz für glückliche Ereignisse. Während wir ein ganzes Leben lang viele leidvolle Ereignisse erleben, an die man sich mit Trauer erinnert, verzeichnete auch die Menschheitsgeschichte zahlreiche leidvolle Ereignisse, die Eingang in die Geschichtsbücher gefunden haben.

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Das  II. Internationale Alevitisch-Bektaschi Symposium, welches vom Alevi-Bektaschi Kulturinstitut in Köln und von der Universität Köln gemeinsam organisiert wurde, fand zwischen dem 7. und 8. September 2018 in der Universität Köln  statt, an dem  neben Gästen aus der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland  auch WissenschaftlerInnen mit  Spezialgebiet über  das Alevitisch-Bektaschi Glaubenssystem aus sieben Ländern teilnahmen (aus der Bundesrepublik  PD Dr. Markus DRESSLER, PD Dr. Robert LANGER, Jun. Prof. Dr. Béatrice HENDRICH, M.A. Erkan TÜMKAYA; aus der Türkei  Prof. Dr. Ali YAMAN, Prof. Dr. Bülent BİLMEZ, Prof. Dr. Nilgün ÇIBLAK COŞKUN, Doç. Dr. İlkay ŞAHIN, Jun. Prof. Dr. Mehmet ERSAL, Jun. Prof. Dr. Bülent AKIN; aus Ungarn Prof. Dr. Janos SİPOS, Prof. Dr. Éva CSÁKI, aus England Prof. Dr. Micheal URSINUS; aus Kanada Prof. Dr. Irene MARKOFF,  aus Griechenland Jun. Prof. Dr. Paschalis ANDROUDIS und aus Bulgarien Dr. Nevena GRAMATIKOVA).

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Das Alevitisch – Bektaschitische Kulturinstitut veranstaltet zusammen mit der Universität zu Köln das II. Internationale Symposium zum Aleviten-und Bektaschitentum.

 

  1. Symposium Programmheft PDF Version

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  3. Symposium Zusammenfassungen PDF Version

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