In der alevitisch-bektaschitischen Glaubenslehre nimmt der Glaube an den unsterblichen Propheten Hızır eine wichtige Rolle ein. Vor allem in alltäglich verwendeten Stoßgebeten oder Sprüchen macht sich dies bemerkbar.

Diesem Glauben zufolge wird Hızır als Symbol der Glückseligkeit und des Schicksals (Kısmet) verstanden, dessen Erscheinen Wohlstand und Segen bringt, Leid lindert und Krankheiten heilt.

Aus diesem Grund rufen Menschen, die sich in Not befinden: „Eile herbei, oh Hızır“ (türk. yetiş ya Hızır).

Im Hızır-Monat werden drei Tage gefastet (vom 13. bis zum 15. Februar dieses Jahres), ein Opfer gebracht und eine Cem-Zeremonie zu Ehren des Propheten Hızır durchgeführt.

Auch das Alevitisch-Bektaschitische Kulturinstitut e.V. wird eine solche Cem-Zeremonie durchführen, die am Samstag, den 15. Februar 2014 ab 18 Uhr in den Räumlichkeiten des Kulturinstituts (Malberg 1, 53547 Hausen) beginnen wird.

Mit herzlichem Gruß

Im Namen des Vorstandes des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts e.V.
Gülizar Cengiz

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