Hıdırellez

13. Hidirellez

April 10, 2019 Hıdırellez

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

auch dieses Jahr führen wir auf unsere Weise die uralte Tradition der Menschen fort, die für das Frühjahr so bezeichnende Vielfalt, den Reichtum und die Fruchtbarkeit der Natur zu feiern. Am 5. Mai richten wir in unserem Institut die diesjährigen Feierlichkeiten zu Hidirellez aus.

 

Hidirellez ist einer der wichtigsten Feiertage im alevitisch-bektaschitischen Glauben. In Anatolien, dem mittleren Osten, Mesopotamien und auf dem Balkan wird dieser Tag, an dem sich die Schutzheiligen Hizir und Ilyas treffen, gefeiert. Unserem Glauben zufolge eilt auf dem Lande Hizir auf seinem Schimmel Menschen in Not zur Hilfe, sein Bruder Ilyas steht den in Seenot geratenen Menschen bei. Sie helfen all jenen, die sie in ihrer Not aus tiefstem Herzen rufen.

 

Gemeinsam mit Ihnen möchten wir unser Fest feiern, das vor allem im Zeichen der Hoffnung und der Zuversicht steht. Begegnung und Austausch sind umso schöner, je freudiger der Anlass des Zusammenseins ist und es würde unsere Freude mehren, Sie an diesem Tag willkommen heißen zu können.

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Am 06. Mai 2018 haben wir das 12. traditionelle Hidirellez Fest des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts in Hausen (Wied) gefeiert. Zahlreiche Gäste aus verschiedenen Ländern begrüßten den Frühling mit uns.

Es begrüßten nach Frau Gülizar Cengiz als Vorsitzende des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts und Herrn Karl-Josef Hühner als Bürgermeister unserer Region auch Herr B. Ceyhun Erciyes als Generalkonsul der Türkischen Republik in Köln, Frau Karin Böhme im Namen der Katholischen Kirche Waldbreitbach und Frau Jutta Maria Musker im Namen der Franziskanerinnen die anwesenden Gäste.

Im Namen des wissenschaftlichen Beirats unseres Instituts hielt Herr Dr. Mehmet Ersal eine Rede.

Unsere Feierlichkeiten begannen am Morgen des 06. Mai um 11 Uhr mit dem „feierlichen Wasser zulassen“ am Brunnen. Die Zeremonie wurde von Herrn  Mehmet Temren geleitet. Es nahmen die Geistlichen Herr Hüseyin Durak, Herr Haydar Soylu, Herr Mehmet Ismailoglu aus Griechenland, Herr Fedal Hasanov Mollav aus Bulgarien, Herr Mehmet Acik, Herr Nesimi Dogan an der Zeremonie teil.

Von der Ankara Universität Prof. Dr. Belkıs Temren Menemencioğlu, von der Gazi Universität Prof. Dr. Alemdar Yalçın, von der Bolu İzzet Baysal Universität Prof. Dr. Ali Yaman, von der Universität Köln Frau Jun. –Prof. Dr. Beatrice Hendrich, von der İstanbul Kültür Universität Prof. Dr. Muharrem Kaya, von der İzmir Katip Çelebi Universität Prof. Dr. Ömür Ceylan, und Yrd. Doç. Dr. Haydar Yalçın, von der Cem Stiftung Dr. Muzaffer Birdal, von dem Ali Koç Dedeliler Verein Kevser Koçerdin Gencalp, vom Bulgarien Cem Verein Mustafa Mustafa Ali, von der Griechenland Seyyid Ali Sultan Dergahı Stiftung Ahmet Karahüseyin, aus Rumänien Erkan Demirhan, von der Dokuz Eylül Universität Özkan Birim, von der Siirt Universität Bülent Akın und aus der Türkei der Journalist Ayhan Aydın nahmen an unserer diesjährigen Veranstaltung teil.

Nach den Grußworten gab es musikalische Aufführungen von Sabahat Akkiraz, Hüseyin und Ali Rıza Albayrak, Grup Müștak (Yashar Behnoud, Shahram Sadeghinia, Bülent Akın), Seval Eroğlu, Grup Nefes (Mustafa-Seda Aydın, Cem Tikil, Adnan Kantuğruer, Ceyhan Akkaya), Tayyar Erdem, Hüseyin Uğurlu.

Wir danken der Sah Hatayi Semah Gruppe aus Çorlu für den Auftritt und den Besuch unserer Feier.

Nach dem Essen folgte die Aufführung von der Folkloregruppe „Yurdun Sesi“ unter der Leitung von Herrn Cengiz Iyilik.

Das Schattenspiel und Puppenspiel von Deniz und Şehnaz Özgökbel und Elif Dilek bereitete allen Gästen große Freude. Der Ebru-Kunststand von Herr Özkan Birim wurde den ganzen Tag lang gut besucht und begeisterte vor allem die jüngeren Gäste.

Auch während der diesjährigen Feierlichkeiten sorgte Herr

Dr. Mehmet Ersal  mit Spielen wie dem Eier-Lauf-Wettbewerb, Seilspringen, Tauziehen usw. für Spaß bei Groß und Klein. Die Gruppe Munzur sorgte mit traditioneller Musik für eine hervorragende Stimmung.

Im Namen des Kulturinstituts möchten wir auch dieses Jahr unseren Gästen danken. Ein ganz besonderer Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die diese Organisation auch dieses Mal nicht möglich gewesen wäre.

Wir hoffen, dass wir uns alle nächstes Jahr wiedersehen.

 

Im Namen des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts

Gülizar Cengiz

 

 

Am 07. Mai 2017 wurde das 11. traditionelle Hidirellez Fest des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts gefeiert. Zahlreiche Gäste aus verschiedenen Ländern nahmen an unserer Veranstaltung teil und begrüßten den Frühling mit uns.

 

Es begrüßten nach Frau Gülizar Cengiz als Vorsitzende des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts und Herrn Karl-Josef Hühner als Bürgermeister unserer Region auch Herr Hüseyin Emre Engin als Generalkonsul der Türkischen Republik in Köln, Frau Karin Böhme im Namen der Katholischen Kirche Waldbreitbach und Herr Viktor Schicker im Namen der Stadt Waldbreitbach die anwesenden Gäste.

Im Namen des wissenschaftlichen Beirats unseres Instituts hielt Herr Prof. Dr. Ali Yaman eine Rede.

Die Bektaş-i Veli Stiftung wurde vertreten durch Frau Mehtap Cengiz-Karacan und Herrn Mustafa Aydin.

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ÜBERSETZTE FASSUNG DER ANSPRACHE VON GÜLIZAR CENGIZ,DER VORSITZENDEN DES ALEVITISCH-BEKTASCHITISCHEN KULTURINSTITUTS E.V., ANLÄSSLICH DER FEIERLICHKEITEN ZU HIDIRELLEZ AM SONNTAG, DEN 8. MAI 2016

In einem Gedicht von Hayati (1487 – 1524) heißt es zutreffend:

Dank sei dem Herrn dafür;

Dass wir heute die Gesichter der Freunde sehen.

Drum ist keine Spur von Kummer und Sorge mehr

Denn heute wir sind alle von Freude erfüllt

Wir feiern auch dieses Jahr mit unserer Liebe und Freundschaft, mit unseren religiösen Gedichten und Liedern und mit unseren Tafelspeisen zusammen mit Ihnen den Tag der „Hidirellez“, an dem nach der Alevi-Bektaschi Glaubenswahrheit ein Treffen zwischen dem Heiligen Hızır und dem Propheten Ilyas, dem biblischen Elias, stattfand.

Daher möchte ich all unsere Gäste, die hierher gekommen sind, um zusammen mit uns diesen Tag zu gedenken, Herzlich Willkommen heißen. Wir fühlen uns sehr geehrt.

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