Hizir Cemi 2017

February 2, 2017 Hızır Cemi

In der alevitisch-bektaschitischen Glaubenslehre nimmt der Glaube an den unsterblichen Propheten Hızır eine wichtige Rolle ein.
Diesem Glauben zufolge wird Hızır als Symbol der Glückseligkeit und des Schicksals (Kısmet) verstanden, dessen Erscheinen Wohlstand und Segen bringt, Leid lindert und Krankheiten heilt.
Aus diesem Grund rufen Menschen, die sich in Not befinden: „Eile herbei, oh Hızır“ (türk. yetiş ya Hızır).
Im Hızır-Monat werden drei Tage gefastet (vom 7. bis zum 09. Februar dieses Jahres), ein Opfer gebracht und eine Cem-Zeremonie zu Ehren des Propheten Hızır durchgeführt.
Wie jedes Jahr wird das Alevitisch-Bektaschitische Kulturinstitut e.V. auch dieses Jahr eine solche Cem-Zeremonie durchführen und lädt dazu herzlichst alle Gäste für Samstag, den 11. Februar 2016 ab 16 Uhr in die Räumlichkeiten des Kulturinstituts, im Dergah (Malberg 1, 53547 Hausen) ein.

Mit herzlichem Gruß
Im Namen des Vorstandes des Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstituts e.V.
Gülizar Cengiz

Fotos von Aschura-Zeremonie

October 17, 2016

An der Trauer-Zeremonie (Matem Erkanı), die am 16.10.2016 um 13:00 Uhr in unserem Dergah unter der Leitung des Geistlichen Haydar Soylu Baba praktiziert wurde, nahmen Gäste aus verschiedenen Regionen und mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen teil.

Die Aschura-Zeremonie wurde in Begleitung von Fürbitten und Rosenrufgebeten vollzogen. Es wurden in Begleitung des Saz (Saiteninstruments) von Herren Arif Salih Tosun und Cem Tikil  und Frau Seda Aydın Trauer-Lieder (mersiye) über Kerbela gesungen.

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Trauerzeit “Muharrem”

September 30, 2016

Ab dem ersten Tag der Trauerzeit Muharrem (2. Oktober) werden wir 12 Tage lang täglich zwischen 18 und 20 Uhr in unseren Räumlichkeiten in Hausen (Wied) sein. Unsere Türen sind für Alle geöffnet.

In Liebe

Im Namen des Vorstandes des Alevitisch-Bektaschitischen Instituts

Gülizar Cengiz

Sowie das Leben eines Menschen nicht nur von glücklichen Momenten geprägt werden kann, so war auch die Menschheitsgeschichte nicht nur Schauplatz für glückliche Ereignisse. Während wir ein ganzes Leben lang viele leidvolle Ereignisse erleben, an die man sich mit Trauer erinnert, verzeichnete auch die Menschheitsgeschichte zahlreiche leidvolle Ereignisse, die Eingang in die Geschichtsbücher gefunden haben. Ebenso wie wir aus leidvollen, traurigen Ereignissen in unserem Leben Lehren ziehen und darauf achten, dass sie sich zukünftig nicht mehr wiederholen, so ist auch von der Menschheit zu erwarten, dass sie Lehren aus historisch leidvollen Ereignissen, an die man mit Trauer zurückblickt, zieht und dafür Sorge trägt, dass sie sich nicht nochmal wiederholen. Eben aus diesem Grund bildet auch das insbesondere im alevitisch-bektaschitischen Glauben kurzum als “Muharrem” genannte und in seinem Kern vom “Leiden in Karbala” handelnde Ereignis ein historisches Thema, welches sich nicht nochmal wiederholen darf. An jedem Jahrestag des Unglücks von Karbala gedenkt man mit Trauerfeierlichkeiten an dieses Ereignis und hält die Erinnerung daran mit einer modernen Interpretation wach und wünscht sich, dass diese Art von leidvollen Erfahrungen  nicht mehr vorkommen.

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Opferfest

September 10, 2016 Feste-Feiertage

Wir wünschen uns, dass das Opferfest ein Anlass dazu wird, die Liebe, das Verständnis und die Brüderlichkeit unter den Menschen zu stärken.

Im Namen des Vorstands des
Alevitisch Bektaschitischen Kulturinstituts
Gülizar Cengiz

Değerli Canlar,
Dergimizin on ikinci sayısını takdirinize sunuyoruz. Dergimizle ilgili her türlü eleştiri ve önerilerinize açık olduğumuzu bildirir, katkılarınızıbekler, saygılar sunarız.

www.abked.de

Die vom Alevitisch-Bektaschitischen Kulturinstitut am 08.05.2016 organisierte 10. traditionelle Hıdırellez-Veranstaltung wurde unter Beteiligung zahlreicher Gäste aus Deutschland, der Türkei, Griechenland, Mazedonien, Bulgarien und England gefeiert.

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ÜBERSETZTE FASSUNG DER ANSPRACHE VON GÜLIZAR CENGIZ,DER VORSITZENDEN DES ALEVITISCH-BEKTASCHITISCHEN KULTURINSTITUTS E.V., ANLÄSSLICH DER FEIERLICHKEITEN ZU HIDIRELLEZ AM SONNTAG, DEN 8. MAI 2016

In einem Gedicht von Hayati (1487 – 1524) heißt es zutreffend:

Dank sei dem Herrn dafür;

Dass wir heute die Gesichter der Freunde sehen.

Drum ist keine Spur von Kummer und Sorge mehr

Denn heute wir sind alle von Freude erfüllt

Wir feiern auch dieses Jahr mit unserer Liebe und Freundschaft, mit unseren religiösen Gedichten und Liedern und mit unseren Tafelspeisen zusammen mit Ihnen den Tag der „Hidirellez“, an dem nach der Alevi-Bektaschi Glaubenswahrheit ein Treffen zwischen dem Heiligen Hızır und dem Propheten Ilyas, dem biblischen Elias, stattfand.

Daher möchte ich all unsere Gäste, die hierher gekommen sind, um zusammen mit uns diesen Tag zu gedenken, Herzlich Willkommen heißen. Wir fühlen uns sehr geehrt.

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